Ein großer Schwerpunkt der Praxis sind die Kinder. Die Kindergartenkinder lernen bei uns alle Fähigkeiten für die Einschulung, und wir unterstützen sie, wenn die Entwicklung mal nicht ganz so schnell geht.
Schulkindern helfen wir oft beim Lernen oder der Konzentration.
Um Nachhaltig und effektiv mit der Therapie umzugehen, sind immer die Eltern dabei. Sie lernen ihrem Kind gezielt zu helfen und im richtigen Moment richtig zu reagieren - was vor allem bei Kindern mit Ängsten, Dickköpfen oder Schüchternheit wichtig ist.
Spezielle Fachkenntnisse:
Das IntraActPlus-Konzept ist ein verhaltenstherapeutisch orientierter Therapie-und Interventionsansatz, der von Jansen und Streit auf der Basis von Ergebnissen der psychologischen Grundlagenforschung seit mehr als 20 Jahren ständig weiterentwickelt wird. Stärker als in der Verhaltenstherapie üblich, wird „Beziehung“ mit in die Arbeit einbezogen. Um die meist im Millisekundenbereich liegenden Signale von „Beziehung“ erfassen zu können, wurde als Besonderheit des IntraActPlus-Konzeptes die Videoarbeit perfektioniert. Das IntraActPlus-Konzept deckt den gesamten Altersbereich vom Baby über den Jugendlichen bis zum Erwachsenen ab. Ein besonderer Arbeitsschwerpunkt des IntraActPlus-Konzeptes stellt die Prävention von seelischen Störungen dar.
Die Sensorische Integrationstherapie wurde maßgeblich von der US-amerikanischen Ergotherapeutin und Psychologin A. Jean Ayres entwickelt. Neben umfangreichen, teilweise standardisierten Diagnostikverfahren bedienen sich Ergotherapeuten hauptsächlich der freien Verhaltensbeobachtung.
Ziel der Therapie ist die Verbesserung der sensorischen Integration. Mittel sind die gezielte Reizsetzung bzw. das gezielte Reizangebot z.B. durch therapeutisches Reiten.
Eine somato-sensorische Dyspraxie, also eine Einschränkung der motorischen Planungsfähigkeit, wird durch Provokation von motorischen Anpassungsleistungen verbessert.
In der Regel lässt sich der Therapeut mittels des Kindes durch die Therapie leiten, er macht Angebote aber das Kind soll durch die Aktivität die Bedeutsamkeit seines Handelns erfahren, kann die therapeutische Arbeit erfolgreich sein.
Linkshänderberatung - Was ist das?
Händigkeit ist angeboren und davon abhängig, welche Gehirnhälfte die dominante ist. Bei einem Linkshänder übernimmt die rechte und bei einem Rechtshänder die linke Gehirnhälfte die Führung.
Die Händigkeit eines Kindes zeigt sich oft schon mit 2-3 Jahren bei vielen Tätigkeiten, wie z.B. Greifen, Essen, Malen und Schneiden. Wenn beim Kindergartenkind mit 4-5 Jahren immer noch ein häufiger Wechsel im Handgebrauch auffällt, sollte das Kind von spezialisierten Fachleuten angeschaut werden. Durch das ständige Wechseln entwickelt das Kind in keiner der beiden Hände eine feinmotorische Geschicklichkeit, es braucht für viele Dinge sehr lange und vermeidet häufig das Malen, was gerade für das Schreibenlernen in der ersten Klasse sehr wichtig ist.
Wenn es zu einer Umschulung der Händigkeit kommt (das heißt, wenn ein Kind mit der nichtdominanten Hand Malen, Schreiben, Schneiden, Essen... lernt / lernen muss), kann es zu den verschiedensten Folgen kommen: Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen, feinmotorische Störungen, Lese-Rechtschreibschwierigkeiten, Rechts-Links-Unsicherheit, Sprachstörungen, Minderwertigkeitskomplexe, Unsicherheit, Zurückgezogenheit, Verhaltensauffälligkeiten, Bettnässen, Nägelkauen. Das Beste ist, wenn es gar nicht erst dazu kommt, sondern das Kind in seiner Linkshändigkeit bestärkt und unterstützt wird. So ist das Erlernen einer optimalen Stifthaltung, Schreibhaltung und richtigen Blattlage, um mit links unverkrampft und ohne zu verwischen das Schreiben zu lernen, grundlegend für einen guten Start in der Schule.
Die Linkshänderberatung beinhaltet zum einen die Abklärung der Händigkeit nach Methodik Dr. J. B. Sattler, zum anderen gezielte feinmotorische Übungen für Handgelenk und Schreibfinger, das Erlernen einer optimalen Stift- und Schreibhaltung, sowie richtigen Blattlage. Es erfolgt eine Empfehlung geeigneter Arbeitsmittel, wie Füller, Schere, Spitzer, Schreibunterlagen - das alles gibt es auch für Linkshänder.
Entspannungsverfahren
Entspannungsverfahren wirken auf zwei unterschiedlichen Ebenen: der psychologischen
und der physiologischen Ebene. Auf der psychologischen Ebene stellt sich bei der
Durchführung eine ausgeglichene emotionale und angenehme Empfindung ein. Die
Konzentrations-fähigkeit, hier besonders die Fähigkeit der selektiven Aufmerksamkeit,
nimmt zu. Auf der physiologischen Ebene verringern sich Aktivitätsniveau und
motorische Unruhe, ein Gefühl von Wärme und Schwere stellt sich ein. Die Atemfrequenz
wird langsamer und stabilisiert sich. Unterschiedliche Verfahren zur Entspannung wie
Meditation in Ruhe(Gebet) oder Bewegung(Tanz)werden seit Jahrhunderten praktiziert.
Andere Verfahren sind für den therapeutischen Einsatz systematisiert worden. Sie
lassen sich grob in zwei Richtungen einteilen.
Autogenes Training
Die Grundannahme des autogenen Trainings basiert auf der Erkenntnis, dass im
entspannten Zustand ein Funktionsausgleich im Körper stattfindet, welcher die dem
Körper innewohnenden Selbstheilungskräfte fördert (Binder und Binder 1993). Über die
Meditation der formelhaften Vorsatzbildung (z.B. "Der Arm ist ganz schwer") wird der
Zustand der Entspannung willentlich herbeigeführt und durch das Wirkprinzip der
operanten Konditionierung automatisiert. In der Arbeit mit Kindern werden diese
Entspannungsinstruktionen häufig mit fantasievollen Vorstellungen gekoppelt, wie z.B.
das ritualisierte Einsteigen in den Taucheranzug bei den Kapitän-Nemo-Geschichten
(Petermann 2001). Durch das entdecken einer anderen Welt (Unterwasser, Luft- und
Weltraum ect.) öffnen sich Räume für stressfreie und emotional positiv besetzte
Fantasien. Vergleichbare Gefühle können durch den Einsatz von Musik erzeugt werden
(Krowatschek et al. 2004). Zum Erlernen dieses intensiven Entspannungsgefühls müssen
bestimmte Rahmenbedingungen unbedingt eingehalten werden:
Progressive Muskelrelaxation
Die Grundidee der Progressiven Muskelrelaxation besteht darin, den Patienten zu
schulen, seine Muskelspannung zu erkennen, Verspannungen zu lokalisieren und sie mit
Hilfe der erlernten Entspannungstechnik zu aufzulösen. Im therapeutischen Setting
wird der Patient mit Hilfe von Muskelkontraktionen größerer Muskelgruppen auf den
Gegensatz zwischen Anspannung und Entspannung aufmerksam gemacht. Im weiteren Verlauf
der Therapie wird die Wahrnehmungsschulung immer differenzierter. Setzt der Patient
die erlernte Technik im Alltag konsequent ein, wird es ihm in Stresssituationen
schnell gelingen, Entspannung zu finden. (Krahmann und Haag 1987)
Behandlungsschwerpunkte:
Das bedeutet, dass ein Kind in einem oder mehren Bereichen (grobmotorisch, feinmotorisch, kognitiv, bei Alltagshandlungen oder im sozialen Bereich) noch nicht soweit wie seine gleichaltrigen Spielgefährten ist, und der Kinderarzt auch feststellt, dass diese Schwankung nicht mehr im normalen Rahmen liegt.
Wir erforschen und lernen mit und an unserer Umwelt. So entwickeln wir uns weiter bis wir eine gestandene Persönlichkeit sind. Aber um zu begreifen was um uns geschieht, müssen wir alles richtig sehen, fühlen, hören, schmecken, ertasten können.
Es gibt Kinder die zum Beispiel alles hören können, aber die Hälfte vergessen, die Eltern werden dann häufig böse und das Kind traurig, denn auch das Spielen mit anderen macht nicht mehr so viel Spaß. Dabei hört das Ohr alles und gehen die Informationen auf dem Weg in das Gehirn verloren. Bei diesen auditiven Störungen kann die Ergotherapie gut helfen.
Wahrnehmungsstörungen betreffen aber auch das Spüren des eigenen Körpers. Was ich spüren kann, kann ich bewegen und gezielt einsetzen. Sind Sie schon einmal mit einem eingeschlafenen Fuß gelaufen?...
Angst, Wut und Trauer, aber auch Freude sind Emotionen, die uns im Alltag begleiten. Es ist wichtig sie zu haben, denn sie sind Grundlage für ein soziales Zusammenleben, aber sie dürfen uns nicht ständig bestimmen. Kinder müssen dies erst lernen. Manchen fällt das schwer - sie können es nicht. Therapie kann helfen diese Kinder wieder in den normalen Alltag zurückzuführen
Ganz besonders wichtig zum Lernen sind Konzentration und Ausdauer. Nur mit genauem
Hinhören und Hinsehen kann ich mir etwas abschauen oder den Fehler in meinem Tun
entdecken. Weniger Fehler führen zu mehr Erfolgen und diese machen glücklich und
zufrieden.
Andersherum gesagt: Warum soll ich mich überhaupt zum Lernen hinsetzen, wenn ich es
nicht behalten kann?
Aus dieser Misere kann mit gezielten Programmen, Übungen und Anleitung der Eltern,
die dann die Unterstützung zu Hause geben, geholfen werden.
Frust beim Lernen muss nicht sein!
Flyer Download Aufmerksamkeitskurs
Es ist uns ein besonderes Anliegen, Eltern zu schulen, damit sie ihrem Kind, wenn es Not tut, immer und immer wieder helfen können. Krankenkassen haben ein Limit gesetzt und so die Hilfe durch Therapeuten begrenzt - unbegrenzt und eigentlich immer verfügbar sind die Eltern. Sie sollen mit unserer Hilfe Profis für die Problemlösung mit ihren Kinder werden. Daher bieten wir auch immer wieder Elternabende und spezielle Elternkurse an.
Kinder mit AD(H)S haben Probleme mit Ihrer Aufmerksamkeit, Konzentration und Impulsivität. Damit hängen eine Menge größerer und kleinerer Probleme zusammen: Sie haben Probleme in der Schule, andere Kinder können ihr Verhalten nicht verstehen. Das macht sie traurig, auch weil sie oft Ärger bekommen, und den Eltern werden manchmal die Haare grau.
Wir haben uns auf Kinder mit diesen Symptomen spezialisiert. So können wir diese Kinder aus dem alltäglichen Chaos führen. Dabei arbeiten wir eng mit den Eltern zusammen und beziehen auch die Schule oder den Kindergarten mit ein.
In der Einzelsituation der Therapie können Eltern und Kind individuell lernen ihre Probleme zu meistern. Um auch in der Klasse erfolgreich zu sein bieten wir für unsere kleinen Profis Gruppentherapien an, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind und mit denen wir die besten Erfahrungen machen.
Unter Teilleistungsstörungen versteht man eine Schwäche des Gehirnes in einem Bereich: Beim Verarbeiten von Gesehenem oder Gehörtem; wenn das Verständnis für Mathe oder Sprachen und das Lernen dieser Bereiche besonderes schwer fällt. Dabei haben die Kinder sonst keine Einschränkungen - nur in einem ganz bestimmten Bereich brauchen sie gezielte Förderung. Diese ist wichtig, denn je älter die Kinder werden, desto komplexer und ineinandergreifender werden schulische Inhalte.
Das Umfeld eines Kindes sind alle Personen mit denen es Kontakt hat - also an erster Stelle die Eltern. Gleich danach stehen meist Schule und Kindergarten.
Es leuchtet sicher schnell ein, dass die Teilnahme an 45 Minuten Therapie pro Woche nicht sehr schnell zum Ziel führen kann, und dass das Kind alte Verhaltensmuster nicht von allein ablegt, nur weil die Therapeutin das gesagt hat. Schließlich sind die alten Verhaltensmuster bisher erfolgreich.
Daher sollen möglichst viele Personen in allen Bereichen in der Therapie gelernte Fähigkeiten auch abrufen. Wir wollen natürlich auch wissen, ob wir auf dem richtigen Weg sind, denn entscheidend für den Erfolg der Therapie ist doch, was das Kind im Alltag davon hat.
Also sind Eltern bei uns gern gesehen, wir beziehen sie mit ein.
Individuelle Einzeltherapien sind wichtig um herauszufinden, wo genau ein Kind Probleme hat und welcher Ansatz ihm am besten hilft. Diese Zeit soll bei uns jedes Kind bekommen aber irgendwann sind sie meist so gut, dass die Kleinen richtig toll allein arbeiten können. Nur wie ist das dann in einem Klassenzimmer mit Lärm und unterschiedlichen Informationsquellen? Kann es dann auch mit einem anderen Kind zusammen arbeiten oder brechen dort die Strukturen ein?
Deshalb haben wir Therapieprogramme für Kinder in Gruppen umgesetzt. Der Vorteil:
Sie wurden auf ihre Wirksamkeit geprüft, d.h. es gibt Daten die belegen, dass den
Kindern mit bestimmen Problemen so geholfen werden kann.
Flyer Download Aufmerksamkeitskurs
Welche Ziele dem Patienten wichtig sind, kann und soll er selbst bestimmen. Den Weg dorthin findet er dann gemeinsam mit einem unserer Therapeuten, der auch ganz gezielt des Umfeld mit einbezieht und informiert, so dass es eigentlich immer einen "Spezialisten" in der Nähe gibt (siehe auch: Angehörigenberatung).
Um die Ziele zu erreichen greift die Ergotherapeutin auf verschiedene Behandlungsansätze zurück, wie z. B. Bobath, Affolter, oder die kognitiv therapeutischen Übungen nach Perfetti.
Ob und in welchem Rahmen wir Ihnen helfen dürfen, erfahren sie bei ihrem behandelnden Arzt, er verordnet Ihnen die Therapie.
Wenn es Ihnen nicht möglich ist in die Praxis zu kommen, bitten Sie Ihren Arzt um das Ausstellen der Verordnung mit Hausbesuch.
Erkrankungen der Hand sind nicht selten. Sie können heute sehr gut operativ versorgt werden - wichtig ist eine gute Nachbetreuung, da nach so frischen Operationen nicht sofort wieder voll belastet werden kann und soll. Die vielen feinen Strukturen in der Hand verwachsen jedoch schnell beim Heilungsprozess, dann ist die Funktionsfähigkeit wieder eingeschränkt. Typische Erkrankungen im Bereich der Hand, denen ergotherapeutisch gut geholfen werden kann, sind Zustand nach traumatischer Schädigung oder operativer Versorgung, Mb. Dupuytren, Mb. Sudeck, Nervenverletzungen.
Die Ergotherapie behandelt im Bereich der Orthopädie / Traumatologie Menschen mit Störungen des Bewegungsapparates, also der Knochen, Muskeln, Nerven und Gelenke.
Der Patient soll lernen in allen Bereichen seines Alltags selbständig leben zu können. Natürlich gehört dazu zu wissen, wie man sich schonend und so schmerzarm wie möglich bewegt und seine Kräfte nutzt, um weitere Schäden bei degenerativen Erkrankungen zu vermeiden.
Wir wollen:Neurologische Erkrankungen und Verletzungen sind sehr komplex und der Heilungsprozess ist meist langsam und selten.
Wir können die Heilung trotzdem unterstützen, um Folgeschäden zu vermeiden, den Alltag selbständig meisterbar zu machen und Schmerzen zu lindern und zu vermeiden.
Unsere Ziele können sein: Funktionen von gelähmten Körperteilen wiederherzustellen, oder das Erspüren zu erleichtern, oder auch Gehirnfunktionen (Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese- Sinn- Verständnis) zu stärken. Weiterhin kann das Zurechtkommen mit der neuen Situation kann ein Schwerpunkt der Therapie sein.
Beispiele für Erkrankungen bei denen wir unterstützen können sind:Auch hier spielt die Rückführung in ein sozial normales Leben die entscheidende Rolle bei der Zielsetzung in der Therapie.
Die Belastbarkeit der Patienten soll verbessert werden. Wir können engmaschiger als Psychologen auf die alltäglichen Probleme eingehen und diese begleiten sowie Sinngebung und -findung begleiten.
Auch hier spielt die Rückführung in ein sozial normales Leben die entscheidende Rolle bei der Zielsetzung in der Therapie.
Die Belastbarkeit der Patienten soll verbessert werden. Wir können engmaschiger als Psychologen auf die alltäglichen Probleme eingehen und diese begleiten sowie Sinngebung und -findung begleiten.
Der Arbeitsbereich der Ergotherapie in der Geriatrie wird durch das umgrenzte Alter der Patienten und die damit einhergehenden, altersbedingten körperlichen und geistigen Einschränkungen bestimmt. Ebenso beeinflussen gesellschaftliche Faktoren wie z. B. das grundsätzliche Ansehen alter Menschen in ihrem sozialen Umfeld, oder die Tendenz zur institutionellen Betreuung von Pflegebedürftigen die Arbeit sehr stark.
Alte Menschen leiden darunter, dass ihre Fähigkeiten nachlassen, sie an vielen Erkrankungen leiden und sich trotzdem immer mehr in ihrem Umfeld verändert (Verlust des Partners oder der Wechsel in eine betreute Wohnform).
Es ist uns daher wichtig, alles was noch machbar ist, auch zu erhalten, den Geist und den Körper wieder zu fordern, so dass der soziale Kontakt nicht abreißt oder wieder ein Teil des Lebens wird.
|
Physio-Med. Therapiezentrum Schönfeld
Markt 1
|
|
|
Zentrum für Ergotherapie Radeberg
Robert - Blum - Weg 6
|
|